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Bewohner der Flüchtlingsunterkunft zündetetn Feuerwerk wohl selbst

Mehrere Böller waren am vergangenen Dienstag (13.10.2015) vor einer Flüchtlingsunterkunft in Honzrath explodiert. Auf der Suche nach den Tätern tappte die Polizei eine Woche im Dunkeln. Jetzt sollen die Bewohner selbst wohl die Feuerwerkskörper gezündet haben. Im Fall der Feuerwerkskörper, haben sich keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund ergeben. Das meldet die Polizei in Saarbrücken.

Nach Abschluss ihrer Ermittlungen gehen die Beamten der Abteilung Staatsschutz des Landespolizeipräsidiums vielmehr davon aus, dass es Bewohner der Flüchtlingsunterkunft waren, die am frühen Dienstagmorgen die Böller gezündet haben.

Im Rahmen der Spurensuche hatten Sprengstoffspürhunde vor dem Gebäude zunächst Reste explodierter Feuerwerkskörper gefunden. In Zimmern einiger Bewohner spürten sie anschließend noch nicht gezündete Böller desselben Herstellers auf.

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 16. 10. 2015

 

 

Feuerwerkskörper vor Flüchtlingsunterkunft in Beckingen gezündet

Nach dem Zünden von Feuerwerkskörpern vor der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Sporthotel-Honzrath ermittelt der Staatsschutz des Landespolizeipräsidiums. Gestern gegen 3.15 Uhr sei bei der Polizei eine entsprechende Meldung eingegangen, hieß es in einer Mitteilung. Das betroffene Anwesen dient derzeit als Unterkunft für etwa 50 minderjährige Flüchtlinge. Als die Polizei mit mehreren Einsatzkommandos vor Ort eintraf, waren die Verursacher bereits verschwunden. Bei der Spurensuche fanden Beamte Reste von handelsüblichen, mittelgroßen Feuerwerkskörpern. dpa

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 14. 10. 2015

 

 

Honzrather Renntag - Auf schnellstem Weg in den Stall

Pferd wirft Reiter ab und läuft nach Hause – Stürze enden glimpflich. Drei Abwürfe und reiterlose Pferde auf der Bahn sorgten am Sonntag in Honzrath für Herzrasen. Das turbulente Jagdrennen um den Großen Hindernispreis des Saarlandes hielt 6000 Zuschauer in Atem. Nach dem turbulenten Verlauf des Großen Hindernispreises des Saarlandes die gute Nachricht vorweg: Alle sind wohlauf. Außer einigen Prellungen zogen sich die gestürzten Reiter und Pferde keine Verletzungen zu.

Das Hauptrennen des Honzrather Renntages, das Cevin Chan auf Nuevo Leon gewann, verlief am Sonntag aufregend wie noch nie. Gleich drei Abwürfe und reiterlose Pferde sorgten für viel Trubel und einen Verlauf, der beim Reit– und Rennverein Honzrath Geschichte schreiben wird. „Stürze kommen vor, aber so spektakulär war es seit der Erstauflage 1991 noch nie“, pustete Andreas Gratz nach dem guten Ausgang tief durch. „Ich bin früher als Jockey auch gestürzt. Heute gab es einen Domino-Effekt. Wir haben die Luft angehalten, aber alles ging gut“, stellte der Ehrenpräsident des ausrichtenden Vereins erleichtert fest.

Bevor die Nervenkostüme so arg strapaziert wurden, hatten die rund 6000 Besucher auf der Heiderennbahn sechs packende Läufe gesehen. Im Flachrennen um den Lotto-Preis drückten alle Selina Ehl die Daumen – mit Erfolg. Nach 1950 Metern preschte die Honzratherin auf Nobel Fighter mit drei Längen Vorsprung ins Ziel und nutzte damit ihren Heimvorteil. „Mein Pferd war nervös und wollte nach einem Fehlstart nur noch in die andere Richtung. Dann lief es richtig gut“, freute sich die 23-Jährige über ihren 52. Rennsieg.

Nervös und bockig zeigten sich die Pferde auch im top besetzten Jagdrennen über 3400 Meter. So verweigerte Oussouri früh und warf die Engländerin Page Fuller schon am vierten von zwölf Sprüngen ab. Nach der einzigen Reiterin im Feld (und ersten Frau in der Geschichte des Jagdrennens überhaupt) purzelten kurz darauf auch noch Mark Gier und Marian Weißmeier aus den Sätteln und fanden sich unverletzt im Sand wieder. Ihre Pferde Labon und Larsen Bay nahmen zunächst weiter am Rennen teil. Als die reiterlosen Vollblüter abdrehten und in der Schlusskurve dem heranstürmenden Feld entgegen galoppierten, stockte den Zuschauern kurz der Atem – aber alles ging gut. In einem packenden Finish siegte Nuevo Leon mit Jockey Cevin Chan, der jüngst in Meran das mit 25 0000 Euro dotierte wichtigste Jagdrennen Italiens gewonnen hatte.

 

Mutter gewinnt Familienduell

Besitzerin Elfi Schnakenberg feierte somit in Honzrath ihren siebten Sieg. Sohn Oliver gewann den Großen Hindernispreis als Reiter fünf Mal, zuletzt im Vorjahr auf Stromberg. Als Trainer ging der Wahl-Honzrather diesmal leer aus. Obwohl er vier Vollblüter am Start hatte, verlor er das Familienduell. Stromberg wurde Vierter. Kurios: Der von Schnakenberg trainierte Oussouri verabschiedete sich nach seinem frühen Aus von der Rennbahn – und lief zwei Kilometer zurück in den heimischen Stall. „Er kannte ja den Weg und kam unbeschadet an“, sagte Andreas Gratz und war froh, dass am aufregendsten Renntag der Vereinsgeschichte weder Pferd noch Reiter zu Schaden kam. „Spektakulär war es, zweifellos. Aber solche kleine Dramen müssen wir nicht mehr haben.“

Cevin Chan setzte sich auf Nuevo Leon im Großen Hindernispreis durch. Besitzerin Elfi Schnakenberg feierte ihren siebten Sieg in Honzrath – diesmal unter anderem gegen ihren Sohn.  Foto: Rolf Ruppenthal

 

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 07.10. 2015

 Von SZ-Mitarbeiter Roland Schmidt