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HinweisAn dieser Stelle biete ich die Möglichkeit an, das sich Vereine, Organisationen oder auch interessierte Privatpersonen ohne eigenen Intrnetauftritt hier bei Honzrath.info presentieren können. Eure Beiträge und Fotos schickt bitte an:  kontakt@honzrath.info

 

 

 

 

 

 

 

Vereinsportrait - SV Honzrath / SG Honzrath Haustadt

„Mit der SG ist es steil bergauf gegangen“

Christian Blatt wurde als Vorsitzender der Spielgemeinschaft Honzrath-Haustadt einstimmig wiedergewählt

Christian Blatt bleibt auch die nächsten zwei Jahre erster Vorsitzender der 350 Mitglieder, davon etwa 50 aktive Sportler, zählenden Spielgemeinschaft Honzrath-Haustadt. Bei der Neuwahl des Vorstandes (siehe Info) auf der Jahreshauptversammlung im Saal Urhahn-Adam erhielt der 32-jährige Zahnarzt erneut das einstimmige Vertrauen. Blatt freute sich: „Mit unserer SG ist es in den letzten Jahren steil bergauf gegangen bis zur Landesliga, die unser großes Ziel war. Unser bisheriger Cheftrainer Arno Scholtes war umgänglich und ging immer menschlich mit den Spielern um, wofür ich ihm danke.“ Derzeit stagniere jedoch die sportliche Situation der ersten Mannschaft. Viele der einstigen Leitwölfe seien graue Wölfe geworden. Blatt:„Der Zenit ist überschritten und mit einem Abstieg in die Bezirksliga ist zu rechnen. Momentan reicht es nicht zur Landesliga.“

Unter dem Spielausschussvorsitzenden Nico Klauck will die Sportgemeinschaft einen neuen Anlauf nehmen. Der Vertrag mit Trainer Scholtes werde nicht verlängert. Blatt: „Als neues Trainergespann werden vom SV Mettlach Thomas Steies als erfahrener Trainer und Pascal Reiter, ein Honzrather, als Co- und Spielertrainer kommen.“ Die allgemeine Situation der SG (neuer Rasenplatz, Bewirtung der Clubhäuser) hat nach den Worten des Vorsitzenden viel Kraft gekostet. Es werde daher neben dem sportlichen künftig wieder mehr gemeinsames Engagement des Vorstandes erwartet. Kassierer Franz-Josef Austgen erstattete Bericht über die Finanzen des Vereins, der nach seinen Ausführungen die Ausgaben reduziert hat. Zur Behebung der Einnahmeprobleme wurden später die Beiträge erhöht, zudem soll der Förderverein wieder belebt werden. Die Kassenprüfer Roman Schmitt und Thomas Burg bescheinigten ordentliche Buchführung.

Über die Situation der drei aktiven Mannschaften informierte Spielausschuss-Vorsitzender Klauck: „Die dritte Mannschaft erreichte als unsere erfolgreichste den fünften Platz. Sie zeichnet Harmonie aus.“ Bei der zweiten Mannschaft reiche es mangels Konstanz nur für das hintere Tabellenfeld. „Von der ersten Mannschaft, derzeit unser Sorgenkind, sind wir enttäuscht. Wir haben die Hoffnung, dass mit dem neuen Trainergespann hier neues Leben reinkommt und versuchen einheimische Spieler anzugehen.“

Der bisherige Jugendleiter Marc Scheibel berichtete letztmals von den Nachwuchskickern, die in verschiedenen Spielgemeinschaften mit Nachbarvereinen dabei sind. „Es geht bergab, denn wir sind nur noch 14 Frauen“, berichte Elfriede Birk für die Mittwochsturnerinnen.

Unter der Versammlungsleitung von Axel Müller wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. Die Versammlung schloss mit Ehrungen. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden Jugendleiter Marc Scheibel und das ehemalige Mitglied Patrick Minas. Besonderer Dank galt Johannes Heß, der seit 25 Jahren verschiedene Vorstandsfunktionen bekleidete.

Mit der goldenen Ehrennadel der SG wurde Edmund Jost ausgezeichnet, der nun im 36. Jahr Schiedsrichter ist.Die silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft ging an Hubert Reiter, der nach den Worten der Vereinsverantwortlichen „überall mitwirkt, wo er gebraucht wird“.

 

Der neue Vorstand der SG Honzrath-Haustadt

Christian Blatt (1. Vorsitzender), Michael Bast (2. Vorsitzender), Franz-Josef Austgen (1. Kassierer), Benny Collmann (2. Kassierer), Stefan Hammes (1. Schriftführer). Jan Arand (2. Schriftführer), Nico Klauck (1. Spielausschussvorsitzender), David Lauer (2. Spielausschussvorsitzender), Marc Schäfer (1. Jugendleiter), Pascal Winter (2. Jugendleiter). Beisitzer mit verschiedenen Aufgaben: Michael Bergauer (Gerätewart), Dominik Heintz (Fußballplätzewart), Sebastian Seiwert (Organisation für Haustadt), Tobias Scheid (Organisation für Honzrath), Andreas Bast (Gebäudewart) und Lars Sauber (aktive Unterstützung des Spielausschusses). Elfriede Birk vertritt die Turnerinnensparte und Detlef Gaertner die Alten Herren. Kassenprüfer sind Roman Schmitt und Detlef Minas.

SG-Vorsitzender Christian Blatt (Zweiter von rechts) ehrte den langjährigen Schiedsrichter Edmund Jost (rechts) mit der goldenen Vereinsehrennadel nebst Urkunde. Den beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Johannes Heß (links) und Marc Scheibel (Zweiter von links) wurde ebenso gedankt. Foto: Norbert Becker

 

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 20. 02. 2017
   von Norbert Becker

 

 

Spieler Björn Buchheit mit dem Fairplay-Preis ausgezeichnet

Auszeichnung des Spielers Björn Buchheit (4.v.l.) durch Klassenleiter Josef Kreis (2.v.l.), Sparkassenmarketing- Leiter Peter Adam (3.v.l.) und Vertriebsleiter Peter Rost (links) im Beisein des sportlichen Leiters der SG-Honzrath-Haustadt, Nico Klauck (5.v.l.) und Kameraden der 2. Mannschaft.

Dass sich Ehrlichkeit auch im Fußballsport auszahlt, erfuhren jetzt der aktive Spieler Björn Buchheit und sein Verein, die SG Honzrath- Haustadt. Der 31jährige Lehrer wurde kürzlich vor dem Anpfiff der Begegnung der Zweiten Mannschaft gegen die Svgg. Faha-Weiten im Hellwies-Stadion durch den Saarländischen Fußballverband, vertreten durch Klassenleiter Josef Kreis, und die Sparkassenfinanzgruppe, vertreten durch den Marketingleiter Peter Adam und Vertriebsleiter Peter Rost von der Sparkasse Merzig-Wadern, aufgrund seines vorbildlichen sportlichen Verhaltens mit der „Fairplay Geste“ des Monats ausgezeichnet. Adam wies darauf hin, dass SK-Finanzgruppe auch den Sport unterstützt und neben dem bereits im Jahre 2003 in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Fußballverband ins Leben gerufenen Sparkassen-Fairplay-Preis für Mannschaften seit 2006 mit der Sparkassen-Fairplay-Geste auch eine zweite Aktion zur Ehrung von Spielern, Trainern und Betreuern geschaffen wurde. „Ich freue mich, dass heute ein Spieler der SG Honzrath-Haustadt, bei der ich selbst Mitglied bin, ausgezeichnet wird“, sagte er und überreichte ein Satz gestifteter Trikots. Klassenleiter Kreis, der die Verleihungsurkunde überreichte, ging auf das zur Auszeichnung maßgebliche Ereignis ein und berichtete vom Spiel der Landesliga West zwischen den SF Hüttersdorf und der SG Honzrath-Haustadt am 19. März. Bereits in der zweite Spielminute wurde der SG H/H ein Eckstoß von der rechts Angriffsseite zugesprochen. Dieser wurde so ausgeführt, dass der Ball flach in den Torraum geschossen wurde. Der Spieler mit der Nummer 8, Björn Buchheit, von der SG H/H versuchte den Ball mit dem Fuß zu erreichen, was jedoch nicht gelang und schlug im Fallen den Ball mit der Hand in das Tor. Es wäre das 1:0 für die abstiegsbedrohte Mannschaft gewesen. Als der vom Boden aufgestandene Spieler Buchheit bemerkte, dass der Schiedsrichter ein Tor für die SG Honzrath-Haustadt gegeben hatte, informierte er diesen, den Ball mit der Hand gespielt zu haben. Der Schiedsrichter korrigierte darauf seine Entscheidung. Das Spiel endete 4:2 für Hüttersdorf. Aufgrund der damaligen Tabellensituation auf Platz 13 und damit abstiegsgefährdet, zählte für die SG Honzrath-Haustadt jeder Punkt. Das Verhalten des Spielers Buchheit ist daher als faire Geste zu würdigen.

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„Der neue Rasenplatz im Hellwies-Stadion ist toll“

Seit einem Jahr spielt die SG Honzrath-Haustadt auf Naturrasen

Die neue Spielfläche des Hellwies-Stadions wurde vor einem Jahr eingeweiht. Der Rasenplatz erntet viel Lob. Und auch sportlich scheint alles im Lot: Die erste Mannschaft hat den Klassenerhalt in der Landesliga West gesichert.

Das Honzrather Sport-, Spiel- und Freizeitzentrum bietet zahlreiche Möglichkeiten. Im vergangenen Jahr hat es mit der Einweihung des vom Hartplatz in einen Naturrasenplatz umgewandelten Sportplatzes wieder eine Aufwertung erfahren. „Zeit der Hautabschürfung ist endgültig vorbei“, so überschrieb die SZ vor zwölf Monaten einen Artikel über die Einweihung des Hellwies-Stadions der SG Honzrath-Haustadt.

„Es gab auch seitdem hier keine Schürfwunden mehr. Wir sind sehr zufrieden mit dem neuen Rasenplatz. Er ist toll“, sagt der erste Vorsitzende Christian Blatt auf SZ-Anfrage. Viele Gastmannschaften hätten den Platz als einen der besten Rasenplätze der Landesliga West gelobt. Auch die Mannschaften von Trier, Elversberg, Mettlach und Reimsbach, die kürzlich beim Sportfest mitwirkten, fanden lobende Worte. Im Januar hatte ein unbekannter Autofahrer mit seinem Pkw den unter einer Schneedecke liegenden Platz befahren und Kreise gezogen. Die dadurch auf der Rasenfläche hinterlassen Spuren sind aber wieder gut regeneriert. Trotz der derzeitigen enormen Trockenheit ist der Rasen noch in einem guten Zustand, denn er wird jeden Tag reichlich bewässert. Aus einer angrenzenden Quelle, die auch vom Tennisclub genutzt wird, steht entsprechend Wasser kostenlos zur Verfügung.

Zweimal in der Woche wird der Rasen von den Vereinsmitgliedern Hubert Reiter und Simon Reuter in ehrenamtlicher Arbeit fachgerecht gemäht. Neben dem Mähen erledigen sie auch das Netzen und Düngen des Rasens sowie die Abgrenzung der Spielflächen. Im Winter finden zur Schonung des Rasens ab und zu Spiele und Training auf dem Hartplatz in Haustadt statt.

Normal trainieren die aktiven Mannschaften dreimal in der Woche, zweimal die Jugend und einmal die Alten Herren. Die erste Mannschaft spielt in der Landesliga West und belegte dort den zwölften Platz. „Unser Ziel war, möglichst früh den Verbleib in der Klasse zu sichern. Acht Wochen vor Saison-Ende hatten wir dies vorzeitig erreicht. Wir ließen dann mal junge Spieler ran, damit sich angeschlagene Spieler auskurieren konnten“, erklärt Blatt. Der Klassenerhalt steht auch als Ziel für die neue Saison, in der Arno Scholtes weiter als Trainer tätig ist. Bei der zweiten. Mannschaft, die in der Kreisliga A Untere Saar spielt, ist eine Platzierung in der Tabellenmitte angepeilt. Die dritte Mannschaft bestreitet ihre Spiele dort in der Kreisliga B. Vier Jugendliche aus der A-Jugend wechseln in der kommenden Saison zu den Aktiven. Bei entsprechender Leistung besteht eine Perspektive für die erste Mannschaft. „Wir werden keine Spieler mit Geld anlocken. Die Kameradschaft in der Spielgemeinschaft Honzrath-Haustadt ist sehr gut. Der Zusammenschluss der beiden Vereine hat sich bewährt“, betont Blatt. Er ist zufrieden und bedankt sich bei allen ehrenamtlichen Helfern, ohne die das Ganze nicht zu stemmen wäre. Sein Dank gilt auch den vielen treuen Zuschauern.

 

 

 

 

 

 

Vor einem Jahr berichtete die SZ über den neuen Rasenplatz. Repro: SZ

 

 

 

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 16. 07. 2015

Von SZ-Mitarbeiter Norbert Becker

 

 

Sportliches Ziel ist der Klassenerhalt „Großes für den Verein geleistet“

Saarländischer Fußballverband zeichnet Detlef Minas aus.
Spielgemeinschaft Honzrath-Haustadt zieht bei Mitgliederversammlung positive Bilanz.

Zweieinhalb Jahre nach der Fusion zur Spielgemeinschaft Honzrath-Haustadt ist der Vorstand durchweg zufrieden: Die beiden Vereine sind sowohl sportlich als auch zwischenmenschlich zusammengewachsen.

Haustadt. Christian Blatt steht weiter als erste Vorsitzender an der Spitze der Spielgemeinschaft Honzrath-Haustadt. Bei der Neuwahl des Vorstandes (siehe Info) erhielt er erneut das Vertrauen. „Unsere Spielgemeinschaft hat in den zweieinhalb Jahren ihres Bestehens insgesamt eine positive Entwicklung genommen. Große Projekte wie der Rasenplatz konnten realisiert werden. Die ehemals selbständigen Vereine SV Honzrath und TuS 1910 Haustadt sind zukunftsfähig miteinander verschmolzen“, hatte Blatt in seinem Bericht zu Beginn der Generalversammlung im Saal Urhahn-Adam gesagt. An den Clubhäusern in Honzrath und Haustadt wurden Arbeiten durchgeführt. Seit Saisonbeginn wird die Stadionzeitung „Heimspiel“ herausgegeben.

„Kürzlich wurde dem Rasenplatz in Honzrath mutwillig Schaden zugefügt. Das macht einen wütend, aber man darf sich nicht unterkriegen lassen“, so Blatt. Die Ermittlungen der Polizei laufen. Wie bei der Begehung mit der Fachfirma festgestellt wurde, ist der Schaden überschaubar.

Im sportlichen Bereich sei die erste Mannschaft das Aushängeschild. Ihre positive Entwicklung stehe außer Frage. „Wir spielen das zweite Jahr in der Landesliga und versuchen mit unserem Trainer Arno Scholtes auch weiter dort zu spielen“, meinte der Vorsitzende, ehe er Erich Brücker zur Ehrung des verdienten Sportkameraden Detlef Minas (siehe Info) das Wort erteilte.

Kassierer Franz-Josef Austgen erstatte Bericht über die Finanzen des Vereins. Die beiden Kassenprüfer Roman Schmitt und Thomas Burg bescheinigten ihm eine korrekte Buchführung.

Positiv fiel auch der Bericht des Jugendleiters Marc Scheibel aus. „Wir sind nach wie vor auf einem guten Weg. Die Zahl der Fußball spielenden Kinder unserer SG ist gestiegen und beträgt nun 39“, sagte er und gab noch nähere Erläuterungen zum Jugendfußball des Vereins. Über die aktiven Mannschaften berichtete letztmalig der Spielausschussvorsitzende Detlef Minas. Derzeit sind drei aktive Mannschaften im Spielbetrieb. Die erste Mannschaft kam beim Gemeindepokalturnier wieder ins Finale und erreichte den zweiten Platz. In der Landesliga West spielte sie bis jetzt eine durchwachsene Saison. Angestrebt war ein Platz zwischen acht und zwölf und möglichst schnell die nötigen etwa 40 Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Nach einem guten Start in die Runde folgten aber bald die Ernüchterung und eine längere Durststrecke mit einer Serie von acht Pflichtspielen ohne Sieg. Als es aber eng wurde, raufte sich die Mannschaft wieder zusammen, holte aus den letzten fünf Spielen zwölf Punkte und belegt derzeit den neunten Tabellenplatz. „Oberstes Ziel ist der Klassenerhalt“, unterstrich Minas.

Die zweite Mannschaft wurde für diese Runde in die Klasse A Untere Saar eingruppiert. Dort spielt auch in der Klasse B die dritte Mannschaft.

Erich Brücker, Vorsitzender des Fußballkreises West, würdigte die Verdienste von Detlef Minas. Dieser war nicht nur langjähriger Spieler und Leistungsträger der ersten Mannschaft, sondern auch im Laufe der Zeit in verschiedenen Funktionen für den SV Honzrath und nun die SG Honzrath-Haustadt tätig. So als Beisitzer im Vorstand, Jugendleiter und Trainer von Jugendmannschaften, Vorsitzender der Alten Herren und besonders viele Jahre, so auch noch zuletzt, Spielausschussvorsitzender für die aktiven Mannschaften. „Minas hat 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeiten für den Fußballsport geleistet. Hierfür darf ich im Namen des Saarländischen Fußballverbandes Danke sagen“, sagte Brücker und überreichte die Verbandsehrennadel in Silber mit Urkunde als Dank langjähriger Mitarbeit im Saarfußball. SG-Vorsitzender Christian Blatt bezeichnete Minas, der bei den Wahlen nicht mehr antrat, als verdientes Vorstandsmitglied, das Großes geleistet habe. nb

Mit der goldenen Ehrennadel ihres Vereins wurden ausgezeichnet: Kurt Seiwert, Lars Sauber, Edith Sauber, Michael Müller, Detlef Gaertner und Michael Bergauer für 35-jährige Mitgliedschaft sowie Peter Wagner, Hans-Peter Spelz, Thomas Bacus und Roman Schmitt mit der silbernen Ehrennadel 25 Jahre. nb

Der neue Vorstand: Christian Blatt (1. Vorsitzender), Tobias Scheid (2. Vorsitzender), Franz-Josef Austgen (1. Kassierer), Johannes Heß (2. Kassierer), Stefan Hammes (1. Schriftführer). Jan Arand (2. Schriftführer), Nico Klauk (1. Spielausschussvorsitzender), David Lauer (2. Spielausschussvorsitzender), Marc Scheibel (1. Jugendleiter), Marc Schäfer (2. Jugendleiter). Beisitzer mit verschiedenen Aufgaben sind Michael Bergauer (Geräte), Michael Bast (Fußballplätze), Sebastian Seiwert (Organsiation für Haustadt), Patrick Minas (Organisation für Honzrath), Andreas Bast (Gebäudewart) und Lars Sauber (aktive Unterstützung des Spielausschusses). Klara Henz wird weiterhin zusammen mit Elfriede Müller die Haustadter Turnerinnensparte leiten und Philipp Baltes die Alten Herren. Kassenprüfer sind weiter Roman Schmit und Thomas Burg. nb

Erich Brücker (links), Vorsitzender des Fußballkreises Westsaar, überreichte Detlef Minas die Urkunde zur Verleihung der Ehrennadel des Saarländischen Fußballverbandes in Silber. Rechts der Vorsitzende der SG Honzrath-Haustadt, Christian Blatt. Foto Norbert Becker

 

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 30. 01. 2015
 von SZ Mitarbeiter Norbert Becker

 

Zeit der Hautabschürfung ist endgültig vorbei

Neuer Naturrasenplatz der SG Honzrath-Haustadt eingeweiht. Durch die Gründung einer Spielgemeinschaft legten die Sportvereine aus Honzrath und Haustadt gewissermaßen den Grundstein für den neuen Rasenplatz. Nun wurde das „Hellwies Stadion“ eingeweiht.

Ehe am Freitagabend der Regen einsetzte, ging im Honzrather Sport, Spiel- und Freizeitzentrum die Einweihung des neuen Naturrasenplatzes der SG Honzrath-Haustadt, zu dem der vor mehr als 50 Jahren errichtete Hartplatz umgestaltetet wurde, über die Bühne. dass so viele Sportler, Sportinteressierte, Mitbürger, Vereinsvertreter und Gäste aus der Politik gekommen waren. Ein besonderer Willkommensgruß galt unter anderem Bürgermeister Erhard Seger, den Beckinger Landtagsabgeordneten Dr. Frank Finkler, Stefan Krutten und Dagmar Ensch-Engel, dem ersten Kreisbeigeordneten Konrad Pitzius, dem zweiten Gemeindebeigeordneten Hermann Josef Lang, Ortsvorsteher Joachim Gratz (Honzrath), dem stellvertretenden Ortsvorsteher von Haustadt, Klaus Peter Scheuren, sowie Erich Brücker vom Saarländischen Fußballverband. „Ein lang gehegter Traum geht mit der heutigen Einweihung wohl in Erfüllung. Und wenn ich von Traum spreche, weiß ich von ich rede, denn ich habe selbst mehr als 40 Jahre dem Fußball gefrönt und davon die meiste Zeit auf Hartplätzen, wo es oft zu Hautabschürfungen kam. Doch dies gehört nun der Vergangenheit anund ich darf der Spielgemeinschaft Honzrath-Haustadt zur Einweihung dieses Rasensportfeldes recht herzlich gratulieren“, so Ortsvorsteher Gratz. Sein Dank galt allen Verantwortlichen, die in selbstloser und ehrenamtlicher Tätigkeit zum Gelingen dieses Werkes beigetragen haben. In erster Linie seien die Aktiven der beiden Vereine SV Honzrath und TuS Haustadt zu nennen, die mit ihrem Entschluss, eine Spielgemeinschaft zu gründen, den Grundstein für die schöne Anlage gelegt hätten. „Mit großer Weitsicht haben auf diesem Beschluss gründend nämlich die Verantwortlichen der beiden Vereine die Fusion derselben zur heutigen Spielgemeinschaft beschlossen und damit den verantwortlichen Entscheidungsgremien die Grundlage geschaffen, die benötigten Mittel zur Finanzierung dieser Sportanlage bereitstellen zu können“, betonte Gratz. Auch der stellvertretende Haustadter Ortsvorsteher Scheuren gratulierte der SG zu ihrem neuen Rasenplatz und meinte: „Jeder Fußballspieler weiß sehr gut die Vorteile eines Rasenplatzes gegenüber einem Braschenplatz zu schätzen. Ihr habt mit diesem Projekt eine Pionierarbeit geleistet, aber nicht nur für die erste Mannschaft, die in der Landesliga West spielt und sich dort gut etabliert hat, sondern auch für alle anderen Mannschaften. Aber ich bin davon überzeugt, dass ihr auch an die Jugend denkt, die die Zukunft eines jeden Vereins ist und irgendwann einmal die Verantwortung für das übernehmen wird, was ihr nun erstellt habt.“ Bürgermeister Seger befand: „Heute ist ein großer und denkwürdiger Tag für Honzrath und Haustadt sowie die Gemeinde Beckingen. Es ist der letzte der Rasenplätze, die wir seit zehn Jahren gebaut haben. Der Fußbalsportl hat trotz immer wieder zu hörender Kritik heute mehr Bedeutung denn je. Ich meine, das investierte Geld ist gut angelegt. Es ist ein tolles Werk geworden. Daher denke ich, wir sind jetzt schon Weltmeister.“ Seger wünschte viel Glück auf dem neuen Rasenplatz, gute Spiele und die nächste Meisterschaft. Erich Brücker überbrachte die Glückwünsche des Saarländischen Fußballverbandes. „Dieser freut sich, dass nun ein wieder ein brauner Fleck auf seiner Karte zu einem saftig grünen Rasen geworden ist. Ich wünsche euch hier nur noch Heimsiege“, erklärte er, ehe dann gemeinsam das neue Namensschild „Hellwies-Stadion“ enthüllt wurde und die Spiele um den Gemeindecup weitergingen.

 

 

 

 

 

Zur Einweihung des neuen Rasenplatzes „Hellwies-Stadion“ konnte Bürgermeister Erhard Seger die von jungen Frauen des Vereins als Fußballplatz gebackene Torte anschneiden.

 

 

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Rasenplatz soll im Juni eingeweiht werden

Verantwortliche der SG Honzrath-Haustadt ziehen bei ihrer Generalversammlung in Haustadt weitgehend positive Bilanz.

Mehr Engagement bei Veranstaltungen hat der der erste Vorsitzende der SG Honzrath-Haustadt, Christian Blatt, von den Vereinsmitgliedern bei der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Urhahn-Adam angemahnt.

Haustadt/Honzrath. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der SG Honzrath-Haustadt, wie deren Vorsitzender Christian Blatt in der Mitgliederversammlung der fusionierten Sportgemeinschaft deutlich machte. In seiner Rückschau gab er einen Überblick über den derzeitigen Stand des Rasenplatzes in Honzrath. Dieser wäre bereits bespielbar. Allerdings will der Vorstand die offizielle Platzeinweihung im Juli abwarten und dem Spielfeld somit eine längere benutzungsfreie Liegezeit gewähren. Für die Planung der Einweihung soll ein Organisationsteam, nicht nur Vorstandsmitgliedern, gebildet werden. Der Vorsitzende sprach in seinem Bericht die diversen Veranstaltungen an, die die Sportgemeinschaft im abgelaufenen Jahr durchführte und appellierte: „Ich bitte die Vereinsmitglieder, sich noch mehr in den Dienst des Vereins zu stellen, damit unsere Veranstaltungen auch in Zukunft gemeistert werden können.“

 

Tiefschlaf verhagelt Sieg

Dass die einzelnen Veranstaltungen für den Verein notwendig sind, war den Zuhörern nach dem Kassenbericht von Franz-Josef Austgen klar. Zwar wies dieser einen positiven Gesamtbestand aus, aber ohne die Einnahmen aus den zusätzlichen Aktivitäten wäre das Geschäftsjahr nicht zu bewältigen. Einen positiven Bericht trug auch der Spielausschussvorsitzende Detlef Minas vor, der zunächst die erste Mannschaft betraf.

Nach einer Supersaison in der Bezirksliga Merzig-Wadern, bei der die Meisterschaft erst im vorletzten Heimspiel nach einem „kollektiven, fünfminütigen Tiefschlaf“ der eigenen Mannschaft zu Gunsten der SV Bardenbach entschieden wurde, musste die Truppe zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren eine Relegation bestreiten. In überzeugender Manier ließ man den Mannschaften des SV Hülzweiler und des SSV Bliesransbach nicht den Hauch einer Chance und qualifizierte sich als Vizemeister für die Landesliga West.

Auch in dieser neuen, höherklassigen Liga wusste die Mannschaft zu überzeugen und belegt nach anfänglichen Schwierigkeiten derzeit einen hervorragenden sechsten Platz. Recht erfolgreich präsentierte sich die Elf ebenso im Gemeindepokal und scheiterte erst im Endspiel am Gastgeber 1. FC Reimsbach.

 

Appell für mehr Beteiligung

Die zweite Mannschaft steht momentan auf Platz zwölf von sechzehn. Man hofft, in der Rückrunde noch auf einen einstelligen Tabellenplatz vorzurücken. Die dritte Mannschaft überwintert auf dem vierten Tabellenplatz.

Minas appellierte an die Spieler der letztgenannten Mannschaften, sich stärker am Training zu beteiligen. Für die neue Saison wurde der Vertrag mit Trainer Arno Scholtes verlängert.

Eine gute Bilanz legte auch Jugendleiter Mark Scheibel vor. So berichtete er, dass die SG in diesem Jahr federführend für die A-Jugend ist. Trainiert wird diese von den Aktiven Sven Müllenbach und Angelo Russello. Nach starkem Rundenbeginn steht das Team auf Platz neun. Die F-Jugendspieler sind unter ihren Trainern Joachim Scheibel und Pascal Winter ebenfalls eifrig bei der Sache. Jahresrückblicke der Alten Herren durch deren Vorsitzenden Markus Schnubel und der Turnerinnen durch Klara Henz rundeten die Tagesordnung ab.

 

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 17. 02. 2014

Von SZ-Mitarbeiter Norbert Becker

 

Eine Saison voller Höhepunkte

Rasenplatz fertig, Aufstieg in die Landesliga: Bei der SG Honzrath-Haustadt läuft's rund.

Vor einem Jahr als Vorhaben in der ersten Jahreshauptversammlung der Sportgemeinschaft Honzrath-Haustadt angekündigt, ist der Rasenplatz in Honzrath inzwischen Realität. Eingeweiht wird er am 12./13. Juli 2014.

Honzrath/Haustadt. Die Fusion der beiden Vereine SV Honzrath und TuS 1910 Haustadt ist vollzogen. In der ersten gemeinsamen Jahreshauptversammlung blickte der Vorsitzende Christian Blatt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Das berichtete vor einem Jahr die SZ. Und dass das nächste größere Projekt der Bau eines Rasenplatzes ist. „2012 war für uns ein ereignisreiches Jahr, denn aus den beiden Vorgängervereinen SV Honzrath und TuS 1910 Haustadt ist im Sommer die Sportgemeinschaft Honzrath-Haustadt als gemeinsamer Verein hervorgegangen. Es war ein langer und steiniger, aber richtiger Weg“, betonte der Vorsitzende Christian Blatt zu Beginn der Jahreshauptversammlung im Sportlerheim in Honzrath und vergaß nicht allen Mitgliedern, Helfern und Fans für ihre Unterstützung zu danken. Auch im Jugendbereich sei mit Beckingen, Düppenweiler, Honzrath/Haustadt und Saarfels eine Spielgemeinschaft ins Leben gerufen worden. Erich Brücker, Vorsitzender des Fußballkreises Westsaar, nahm vor zwölf Monaten namens des Saarländischen Fußballverbandes die Ehrung verdienter Vereinsmitglieder für viele Jahre ehrenamtlicher Arbeit vor: „Ihr wisst selber, was diese Leute wert waren und auch in der neuen Sportgemeinschaft sind“, lobte er. Erfreut teilte Vorsitzender Blatt damals mit, dass der Gemeinderat dem Wunsch nach einem Rasenplatz zugestimmt habe. So billigte dann auch der Verein das Finanzierungskonzept. Mit dem Bau des Rasenplatzes in Honzrath soll Mitte März begonnen werden, hieß es vor einem Jahr.

Und ein Jahr später verkündet Christian Blatt, Vorsitzender der Spielgemeinschaft, auf Anfrage der SZ: „Der Platz wird im kommenden Jahr am 12./13. Juli offiziell eröffnet – mit einem Fußballturnier.“ Bevor Ende April 2013 sein Bau in Angriff genommen wurde, wurde erst einmal die Sanierung des Clubheims abgeschlossen und die Zaunanlage komplettiert. „Beides in Eigenleistung“, berichtet Blatt. Ende August sei der Platz fertig gewesen. „Aber gleich drauf spielen konnte man natürlich noch nicht, das braucht noch Zeit“, sagt der Vorsitzende.

Der Aufstieg in die Landesliga West, die Fusion des SV Honzrath mit TuS 1910 Haustadt, ein neuer Rasenplatz – die neue Sportgemeinschaft freut sich Ende des Jahres 2013 über eine positive Entwicklung. Und das Glück vervollständigt das bisherige Abschneiden in der Landesliga: Platz sechs.

Vor einem Jahr berichtete die SZ über die Jahreshauptversammlung der Sportgemeinschaft. Repro: SZ

 

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 19. 12. 2013

   Von SZ-Redakteur Edmund Selzer

 

SG Honzrath-Haustadt gelingt Historisches

Amateurfußball: SG steigt nach dem 4:0 über den SC Bliesransbach in die Landesliga auf.

Ein Remis hätte der SG Honzrath-Haustadt im letzten Relegationsspiel zur Fußball-Landesliga genügt, doch darauf wollte sich die Elf von Arno Scholtes nicht verlassen. Mit 4:0 wurde Bliesransbach förmlich überrollt – und danach ausgelassen der Aufstieg gefeiert.

Hülzweiler. Gegen Ende des entscheidenden Relegationsspiels zur Fußball-Landesliga werden im Lager des Bezirksligisten SG Honzrath-Haustadt bereits erste Vorkehrungen für die anstehende Aufstiegsfeier getroffen: Beim klaren Spielstand von 4:0 ist die Partie gegen den SC Bliesransbach für viele Spieler an der Seitenlinie nicht mehr wirklich interessant. Vielmehr wird händeringend versucht, einen Plastikeimer, der zur Erfrischung bei den sommerlichen Temperaturen gedient hat, durch das Entleeren von Mineralwasserflaschen wieder zu füllen. Mit Erfolg.

Als dann pünktlich um 20.45 Uhr der Abpfiff ertönt, schnappt sich Honzraths zuvor ausgewechselter Kapitän Patrick Minas den Eimer und verpasst Trainer Arno Scholtes die obligatorische Dusche – für die SG der Startschuss in eine lange Partynacht. Eine Woche nach dem 2:1 zum Auftakt der Dreierrunde der Bezirksliga-Zweiten über den SV Hülzweiler ließ sich Honzrath-Haustadt am Mittwochabend nicht mehr vom Kurs abbringen und stellte gegen den SC Blies, der nach dem 1:4 gegen Hülzweiler kaum noch eigene Chancen hatte, schon in der Anfangsviertelstunde die Weichen auf Sieg.

In der siebten Minute traf Sven Müllenbach zum frühen 1:0, nur sieben Zeiger-Umdrehungen später baute Dominik Minas, nicht verwandt mit Spielführer Patrick, den Vorsprung aus (14.) – die Messe war praktisch gelesen: „Wir haben so souverän wie eigentlich die ganze Saison über gespielt“, lobte SG-Trainer Scholtes. Kurz vor der Pause erhöhte Johannes Federmeyer auf 3:0 (44.) und drehte den leisen Hoffnungen der Gastgeber aus Hülzweiler auf einen Patzer Honzraths endgültig den Hahn ab. Vor rund 500 Zuschauern sorgte Björn Buchheit in Hälfte zwei für den Endstand (72.).

„Ich bin stolz auf die Jungs“, war Patrick Minas begeistert. „Honzrath hat noch nie in der Landesliga gespielt. Vor eineinhalb Wochen hätte ich das noch nicht geglaubt, gegen Hülzweiler haben wir den Stein aber ins Rollen gebracht.“ Und in Hülzweiler machten sie dann klar, was vor zwei Jahren, als die SG in der Relegation mit 2:3 am SC Roden scheiterte, noch misslungen war. „Da waren wir noch nicht reif genug“, meinte Minas. „Seitdem hat sich die Mannschaft aber weiterentwickelt. In der Landesliga wollen wir uns nun erst einmal etablieren.“

Noch ist die neue Saison allerdings ein gutes Stück weg: „Was soll ich dazu sagen? Wir werden dort einige Derbys haben, und das ist mit Sicherheit eine geile Klasse. Jetzt wird aber erst einmal gefeiert“, gab Scholtes die Marschroute für die kommenden Stunden vor. Kurz darauf wurde er von seiner Mannschaft vor die mitgereisten und begeisterten Fans geschleppt – sicher nicht das letzte „Attentat“, das er an diesem so erfolgreichen Abend für die SG über sich ergehen lassen musste. „Vor eineinhalb Wochen hätte ich das noch nicht geglaubt.“ so Spielführer Patrick Minas.

Nach dem Spiel posierten Spieler, Trainer und Verantwortliche der SG Honzrath-Haustadt für die Fotografen. Das Bild wird sicher einen Ehrenplatz im Clubheim bekommen. „Honzrath hat noch nie in der Landesliga gespielt“, sagte Spielführer Patrick Minas. Foto: Ruppenthal

Honzraths Björn Buchheit (rechts) bezwingt Bliesransbachs Torhüter Moritz Junge zum 4:0-Endstand. Foto: Ruppenthal

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 07. 06. 2013

 

Fußball-Relegation: Honzrath-Haustadt genügt am Mittwoch ein Remis

Fußball-Relegation: Honzrath-Haustadt genügt am Mittwoch ein Remis gegen den SC Bliesransbach gegen den SC Bliesransbach.

Hülzweiler. Die Fußballer der SG Honzrath-Haustadt haben den Aufstieg in die Landesliga West dicht vor Augen: Am Sonntag schaute das Team auf dem eigenen Hartplatz in Haustadt zu, wie der SV Hülzweiler Spiel zwei der Dreier-Relegation der Bezirksliga- Zweiten gegen den SC Bliesransbach mit 4:1 gewann – für die SG und Trainer Arno Scholtes ein perfektes Ergebnis.

Zum einen reicht Honzrath- Haustadt am morgigen Mittwoch im letzten Spiel gegen den SC Bliesransbach (Anstoß 19 Uhr in Hülzweiler) jetzt bereits ein Remis, um nach dem 2:1-Sieg über Hülzweiler als Gewinner der Dreierrunde aufzusteigen. Zum anderen führt der klare Ausgang dazu, dass der nächste Gegner selbst kaum noch Chancen hat und daher vielleicht nicht mehr ganz so motiviert sein wird. Bliesransbach müsste 5:0 gewinnen, um an den anderen noch vorbeizuziehen. Dennoch sagt Scholtes: „Wir wollen nicht auf Unentschieden spielen. Außerdem wissen wir, dass Bliesransbach besser spielen kann und werden sie daher auf keinen Fall unterschätzen.“

Seine Spieler wissen, welch große Gelegenheit sich für sie auftut. „Ich denke, die Mannschaft will es unbedingt schaffen. Vor zwei Jahren wollte sie nicht, jetzt dürfte das anders aussehen“, verweist Scholtes auf das Negativerlebnis, als Honzrath- Haustadt in fast identischer Besetzung den Aufstieg durch ein 2:3 im Halbfinale gegen den SC Roden verspielte.

Auch diesmal starteten Spielführer Patrick Minas und Co. denkbar schlecht. Gegen Hülzweiler geriet die SG früh in Rückstand, um dann aber aufzudrehen. „Das war eine unserer besten Saisonleistungen“, sagt Scholtes. Zwei Freistöße des Kapitäns brachten die Wende: Patrick Minas fand jeweils Bruder Dominik, der vor dem 1:1 per Kopf für Benjamin Klauck auflegte (8.) und danach selbst zum 2:1 einnickte (20.). Dabei blieb es, wobei die SG gute Chancen ausließ. Gegen Bliesransbach sollen die dann sitzen: „Ein frühes Tor wäre sehr gut“, sagt Scholtes. Denn nach einigen vergeblichen Anläufen zählt am Ende nur eines: der Aufstieg.

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 06. 06. 2013

 

 

 

Honzrath-Haustadt braucht einen starken Schlussspurt

Trotz fünf Punkten Rückstand hat Patrick Kockler den Aufstieg in die Fußball-Landesliga noch nicht ganz aufgegeben: "Die Chance ist weiterhin gegeben. Solange rechnerisch etwas möglich ist, werden wir auch alles dafür tun, um die Qualifikation zu schaffen", gibt sich der Trainer von Bezirksligist SG Honzrath-Honzrath vor den letzten sieben Spielen kämpferisch. Dennoch weiß auch er, was die Stunde geschlagen hat. Der Vize-Meister der Vorsaison braucht einen starken Schlussspurt: "Um unsere Chance zu nutzen, müssen wir jetzt eine Serie starten", sagt Kockler. Folglich gibt es für den aktuellen Tabellen-Neunten im Heimspiel am kommenden Montag um 17 Uhr gegen Schlusslicht SG Scheiden-Mitlosheim auch keine Alternative zu drei Punkten: "Keine Frage! Dieses Spiel müssen wir unbedingt für uns entscheiden", fordert der SG-Trainer den zweiten Sieg in Folge. Allerdings hofft Kockler, dass ihm dann eine ähnliche Zitterpartie wie im jüngsten Auftritt erspart bleibt. Bei Viktoria Orscholz gab Honzrath-Haustadt im zweiten Durchgang zunächst eine 3:0-Führung aus der Hand, um auf den letzten Drücker dann doch noch einen 4:3-Erfolg feiern zu können. Trotz des späten Siegs wurde in dieser Partie ein Hauptproblem der SG erneut mehr als deutlich: "Uns fehlt in dieser Saison häufig die Abgeklärtheit", musste Kockler schon des Öfteren seit seiner Amtsübernahme nach der Winterpause feststellen. Das soll sich nun im Liga-Endspurt ändern. Hoffnung schöpft Kockler dabei auch aus der inzwischen deutlich entspannteren Personalsituation. bene

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 12. 04. 2012

 

 

Sportverein Rot-Weiß Honzrath und TuS Haustadt wollen sich zu einem Verein zusammenschließen

„Wir müssen die Fusion als Chance sehen“

Die Fußballer des SV Rot-Weiß Honzrath und des TuS Haustadt haben bereits eine Spielgemeinschaft; nun soll offiziell auch der Rest der beiden Vereine fusionieren. Der Name des neuen Vereins soll Spielgemeinschaft Honzrath/Haustadt lauten. Seitens des SV Rot-Weiß Honzrath 1920 e.V. steht der geplanten Fusion mit dem Nachbarverein TuS 1910 e.V. nichts im Wege. Dies ist das Ergebnis einer Abstimmung in der Versammlung am Freitagabend. Die im bis auf den letzten Platz besetzten Sportlerheim anwesenden Mitglieder sprachen sich ohne Diskussion einstimmig für den vom Vorstand vorgeschlagenen Zusammenschluss zu einem neuen Verein aus, da ohnehin bereits eine Spielgemeinschaft der Fußballer besteht.

Der erste Vorsitzende des SVH, Christian Blatt, freute sich über den guten Besuch der Versammlung, womit die erforderliche Anwesenheit von mehr als 50 Prozent der Mitglieder überschritten wurde. „Die Spielgemeinschaft Honzrath/Haustadt funktioniert sehr gut. Eine gesamte Fusionierung beider Vereine bringt strukturelle Vorteile. Wir hätten nicht einen aufgeblähten Apparat mit den Vorständen von Haustadt und Honzrath sowie der Spielgemeinschaft. Viele Treffen sind notwendig, um Entscheidungen zu treffen. Da nur noch die Hälfte der Spiele auf dem jeweiligen Sportplatz ausgetragen werden, sind die Einnahmen halbiert, die Ausgaben bleiben jedoch“, erläuterte Blatt. Er berichtete weiter, dass der Spielgemeinschaft der Bau eines Rasenplatzes in Aussicht gestellt wurde.

Rasenplatz in Aussicht

„Die Chance ist da, wenn wir einen gemeinsamen Verein gründen“, betonte er und dankte dem Vereins- und Gemeinderatsmitglied Robert Klein für seine Bemühungen. Lob galt dem Vorstand der TuS Haustadt, der sich dafür ausgesprochen habe, den neuen Platz im Sportzentrum Honzrath zu bauen, da dort eine bessere Infrastruktur vorhanden sei. So sei das Honzrather Clubhaus in einem guten Zustand, das Haustadter nebst Flutlichtanlage nicht. Auch könne in Honzrath die Bewässerung eines Rasenplatzes aus einem angrenzenden Tiefenbrunnen erfolgen.

Einige Jugendliche seien bereits abgewandert, da sie lieber auf einem Rasenplatz spielten. Die sportliche Entwicklung hänge vom Rasenplatz und der Fusion ab. Sollte sich die TuS Haustadt nicht auflösen, tue es der SV Honzrath dann auch nicht. Der Name des neuen Vereins solle Spielgemeinschaft Honzrath/Haustadt lauten. Im Rahmen der Fusion würde der SVH de facto aufgelöst. „Wir müssen die Gründung eines neuen, gemeinsamen Vereins wirklich als Chance sehen. Es wäre toll, wenn sämtliche Mitglieder dem neuen Verein erhalten blieben“, appellierte der Vorsitzende.

Zu Beginn hatte er einen Bericht über das abgelaufene Jahr abgegeben. Er dankte allen, die mit ihrem Engagement zur Vereinsarbeit beitragen haben. Im Sportlerheim seien umfangreiche Renovierungen ausgeführt worden, weitere würden, nachdem seitens der Gemeinde ein erneuter Zuschuss gewährt wird, erfolgen. Von Trainer Hardy Müller habe man sich in der Winterpause einvernehmlich getrennt.

„Es sind uns gute Leute weggelaufen. So konnte es nicht mehr weitergehen“, berichtete Blatt. Für die kommende Saison laufen Verhandlungen mit anderen Trainern. Bis dahin gilt eine interne Reglung. Die Prüfer Roman Schmitt und Thomas Burg lobten die Kassenführung. Der Spielausschussvorsitzende Patrick Minas schilderte die sportliche Situation der drei Mannschaften, der AH-Vorsitzende Markus die Aktivitäten der Alten Herren. Abschließend wurde Klaus Zehles, der seit 1960 SVH-Mitglied ist, für sein Engagement im Vorstand mit der goldenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet.

TuS vertagt Entscheidung

Wie später zu vernehmen war, konnte beim TuS Haustadt, der gleichzeitig in seinem Clubheim tagte, keine Entscheidung über die Fusion gefällt werden, da die erforderliche Anwesenheitszahl nicht erreicht wurde. Es muss also eine neue Versammlung anberaumt werden.

 

Ehrennadel für Klaus Zehles

Der Vorsitzende des SV Honzrath Christian Blatt (links) würdigt Klaus Zehles für seine Verdienste um den Verein.    FOTO: Norbert Becker

 

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 20. 01. 2012

  Von SZ-Mitarbeiter Norbert Becker

 

Abschlussschwäche gegen Torfabrik

Fußball-Bezirksliga: SG Honzrath-Haustadt empfängt die SG Körprich-Bilsdorf

Letztes Wochenende stürzte die SG Honzrath-Haustadt die SG Wadrill-Löstertal durch ein 1:1 von der Spitze. Nutznießer war die SG Körprich-Bilsdorf, die sich am Sonntag als neuer Primus in Haustadt vorstellt.

Den Traumstart aus dem Vorjahr (vier Siege) konnte die SG Honzrath-Haustadt zwar nicht wiederholen, acht Punkte aus den ersten fünf Spielen der neuen Saison in der Fußball-Bezirksliga sind laut Hardy Müller aber auch kein allzu schlechter Ertrag. „Im Grunde bin ich damit ganz zufrieden“, verrät der vor der Runde zur SG gekommene Neutrainer. Wobei sogar eine bessere Punktausbeute durchaus möglich war. Während sich der Vizemeister der Vorsaison zuhause keine Blöße gab und gegen die Aufsteiger SG Wahlen-Niederlosheim (3:2) und FSV Hilbringen (3:1) siegreich blieb, ließ Honzrath-Haustadt in der Fremde aus Müllers Sicht unnötig Federn: „Bei der späten 1:2-Niederlage beim FC Brotdorf hätten wir einen Punkt verdient gehabt, beim SV Merchingen (1:1, Anm. d. Red.) müssen wir aufgrund unserer vielen Chancen eigentlich gewinnen. Das ist überhaupt unser großes Manko: die mangelhafte Chancenverwertung. Großzügig geschätzt, nutzen wir vielleicht gerade mal fünfzig Prozent“, sagt Müller.

Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit im Abschluss wäre dann auch im jüngsten Gastspiel bei der SG Wadrill-Löstertal ein Sieg drin gewesen. Kurz nachdem Novaf Özgün die Gäste in Führung gebracht hatte, vergab Björn Buchheit eine glänzende Gelegenheit zum 2:0. Wer weiß, ob die Heimelf, die zu den heißesten Kandidaten auf den Landesliga-Aufstieg zählt, noch mal zurückgekommen wäre? So aber endete Müllers Wiedersehen mit Wadrills Trainer Benjamin Heinrichs, der wie Müller bis vor kurzem als Jugendtrainer bei der JFG Saarschleife tätig war, nach einem Eigentor schließlich 1:1.

Wenigstens blieb Honzrath nach dem abermals verpassten Auswärtssieg der kleine Trost, den Tabellenführer gestürzt zu haben. Durch das Remis fielen die bis dato verlustpunktfreien Wadriller wegen des schlechteren Torverhältnisses hinter die SG Körprich-Bilsdorf zurück. Und wie der Zufall es will, wird der neue Spitzenreiter nun am kommenden Sonntag ab 17 Uhr in Haustadt vorstellig. „Natürlich hätten wir nichts dagegen, erneut einen Tabellenführer zu stürzen“, sagt Müller. Das wird gegen den absoluten Topfavoriten auf die Meisterschaft aber nicht leicht.

Im Gegensatz zu Honzrath-Haustadt mangelt es Körprich nämlich keineswegs an Offensivspielern mit Vollstreckerqualitäten. Stolze 19 Treffer stehen für die Elf von Spielertrainer Uli Braun in fünf Partien zu Buche, 15 davon gehen auf das Konto der beiden höherklassig erprobten Neuzugänge Valentin Solovej und Marc Bellmann. Mit seinen neun Buden hat Solovej übrigens genauso viele Tore erzielt wie Honzrath insgesamt. „Das ist eine wahre Torfabrik. Einen Torjäger dieses Kalibers könnten wir natürlich auch gut gebrauchen. Ich denke, da kommt einige Arbeit auf unsere Viererkette zu, um die beiden in den Griff zu bekommen“, ist Müller sicher.

Hardy Müller, Trainer der SG Honzrath, „Das ist eine wahre Torfabrik.“

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 27. 08. 2011

 

 

SG Honzrath Haustadt: Rodens Sturm war einfach nicht zu bändigen

Aus der Traum vom Aufstieg in die Landesliega: Die SG Honzrath-Haustadt ist am vergangenen Mittwoch an der ersten von zwei zu überspringenden Hürden in Richtung Fußball-Landesliga Südwest gescheitert. Vor gut 600 Zuschauern im Menninger Wingertstadion unterlag der Vizemeister der Bezirksliga Merzig-Wadern dem SC Roden (Dritter im Bereich Saarlouis) mit 2:3.

Dabei ging schon der Start des Teams von Klaus Seger in die Hose, denn bereits nach wenigen Sekunden und einem SG-Stellungsfehler durfte Rodens Stürmer Frank Marmann eine lange Flanke ungestört verarbeiten und zum frühen 1:0 für die Saarlouiser einschießen. „Roden war die erste halbe Stunde sehr dominant, hat uns hinten reingedrängt“, sah Seger auch nach dem Fehlstart kaum Erbauliches.

Daran änderte auch das überraschende 1:1 durch Honzraths Dominik Minas eher wenig (14. Minute), denn quasi im Gegenzug brachte die zweite SC-Spitze, Sebastian Jacob, Roden abermals in Führung. „Die beiden Angreifer konnten wir einfach nicht kontrollieren“, musste Seger zugeben. Zwar bekam Honzrath-Haustadt das Spiel vor allem nach der Pause besser in den Griff, nachdem aber der eingewechselte Benjamin Adam 15 Minuten vor Ende eine Großchance zum Ausgleich hatte liegen lassen, zog der SCR kurz darauf durch Jacobs' zweiten Treffer auf 3:1 davon (79. Minute).

Adam gelang fünf Minuten vor Abpfiff dann zwar doch noch sein Jokertor. Ein zweites verpasste er jedoch in Nachspielzeit, als sein Kopfball vom gegnerischen Torwart Stefano Vangelista noch an den Pfosten gelenkt wurde. „Der Sieg für Roden war schon verdient, sie hatten sowohl läuferisch als auch von der Spielanlage her Vorteile“, akzeptierte Seger die knappe Niederlage in seinem letzten Spiel als Trainer (Auszeit). bene

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 03. 06. 2011

  

 

Aufstieg in die Landesliga: Honzrath sieht sich als Außenseiter

Honzrath/Menningen. „Der wichtigste Schritt ist gemacht“, sagte Klaus Seger nach dem 4:1 über die SG Obermosel. Durch den Sieg im letzten Saisonspiel sicherte sich die SG Honzrath-Haustadt die Vize-Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga Merzig-Wadern. Und sie darf an diesem Mittwoch (19 Uhr) in Menningen auch das Halbfinale der Relegation um den Landesliga-Aufstieg bestreiten. Gegner ist dort der Tabellendritte der Bezirksliga Saarlouis, der SC Roden.

„Der wichtigste Schritt“, das bezieht sich aber auf das bislang Erreichte: „Der Vizetitel ist für mich schon ein krönender Abschluss“, sagt Seger, der die SG am Saisonende verlassen wird. „Es war eine super Saison! Das hat Spaß gemacht und kam durchaus unerwartet. Obwohl früh feststand, dass ich als Trainer aufhöre, hat die Mannschaft danach eine gute Rückrunde gespielt. Sie hat Charakter bewiesen, das spricht für die Spieler und auch für uns insgesamt“, lobt der SG-Trainer sein Team.

Von daher solle sein Team „unbedarft und ohne Druck“ ins Spiel gegen Roden gehen. In solchen Spielen sei ohnehin vieles von der Tagesform abhängig. Auf dem Papier sieht Seger die Saarlouiser trotzdem etwas in der Favoriten-Rolle: „Ich schätze die Bezirksliga Saarlouis stärker ein als die unsere, Roden ist für mich daher leicht favorisiert.“

Der Sieger der Partie trifft dann am Wochenende auf den Sieger des Spiels SSV Saarlouis (Zweiter der Bezirksliga Saarlouis) gegen SV Schnappach (Zweiter der Bezirksliga Saarbrücken). bene

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 01. 06. 2011

 

 

Honzrath hofft auf die Verlängerung

Bezirksliga: SG steht kurz vor dem Erreichen der Relegation zur Landesliga

Die Relegation im Profifußball ist gerade zu Ende gegangen, für Bezirksligist SG Honzrath-Haustadt steht sie dagegen kurz bevor. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Absteiger Obermosel ist die Elf von Trainer Klaus Seger sicher dabei.

Honzrath. Die SG Honzrath-Haustadt war der Gewinner vom Wochenende in der Fußball-Bezirksliga. Während Verfolger SG Körprich-Bilsdorf bei der SSV Pachten nur zu einem 0:0 kam, meisterte Honzrath-Haustadt die Auswärtshürde beim formstarken SV Bardenbach (neun Siege aus elf Partien) mit 3:1. Folge: Mit einem Sieg am Sonntag im Heimspiel gegen Absteiger SG Obermosel (15 Uhr) kann Honzrath den Vize-Titel und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Landesliga sichern. Derzeit hat die SG zwei Zähler Vorsprung auf Körprich.

Den Sieg in Bardenbach hat Honzrath dabei vor allem einem Mann zu verdanken: Pascal Winter. „Unser Torwart hat einen herausragenden Tag erwischt“, erzählt SG-Trainer Klaus Seger. „Er hat nicht nur einen Elfmeter super gehalten. Zwei Minuten vor Schluss haben wir den Ball in einer Szene gleich dreimal im Tor gesehen, doch er hat jeweils toll pariert.“ Winter hielt somit den Sieg fest, denn in besagter Situation hatte es nur 2:1 gestanden. Erst im Gegenzug gelang Björn Buchheit mit seinem zweiten Tor das 3:1. „In der Bundesliga würde man Weltklasse dazu sagen“, meinte auch Norbert Gruhn zu Winters Leistung. An einer Quali-Teilnahme zweifelt der Vorsitzende des TuS Haustadt nun nicht mehr: „Ich habe keine Bedenken, dass wir es schaffen.“

Ähnlich sieht es Seger, allerdings warnt er: „Wir müssen bloß sehen, dass wir jetzt nicht verkrampfen. Schon im Heimspiel zuvor gegen Nalbach-Piesbach haben wir schwach gespielt. Dennoch wäre es natürlich fatal, wenn wir das noch abgeben.“ Schafft die SG Rang zwei, ginge es kommenden Mittwoch im ersten Aufstiegsspiel gegen den punktbesten Dritten aller drei Südwest-Bezirksligen. Das wird höchstwahrscheinlich der SC Roden sein, der in seiner Klasse (Saarlouis) aktuell drei Zähler hinter der SSV Saarlouis und insgesamt drei Punkte vor Körprich-Bilsdorf liegt. „Die Rodener haben eine starke Mannschaft. Sie sind sehr treffsicher, haben weit über 100 Tore erzielt. Wir haben in der Vorbereitung gegen ihre A-Jugend gespielt und sogar klar verloren“, verrät Seger.

Falls seine Elf am Mittwoch tatsächlich das erste Spiel absolviert, könnte er noch auf den kompletten Kader zurückgreifen. Sollte Honzrath-Haustadt dann aber gewinnen, drohen einige Spieler für den nächsten Termin, am Sonntag darauf, wegen einer Mannschaftsfahrt auszufallen (wir berichteten). Vorstand Gruhn wird im Fall der Fälle beim betroffenen Verein in Sachen Verlegung nachhören: „Einen Anruf würden wir sicher machen, mehr als ein Nein kann man nicht bekommen“, sagt Gruhn und hofft auf eine „Fairplay-Geste im höchsten Sinne“.

„Wir müssen bloß sehen, dass wir jetzt nicht verkrampfen.“

Klaus Seger, Trainer der SG Honzrath-Haustadt

 

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 28. 05. 2011

    Von SZ-Mitarbeiter David        Benedyczuk

 

SG Honzrath - Haustadt gibt sich nicht geschlagen

Bezirksliga: SG peilt zweiten Tabellenplatz an – Relegationstermin macht Probleme

Hinter Meister SSV Oppen tobt in der Fußball-Bezirksliga Merzig-Wadern der Kampf um Platz zwei. Die Aussichten der SG Honzrath-Haustadt sind kurz vor Saisonende zwar gut, sollte es aber tatsächlich zur Relegations-Teilnahme kommen, gäbe es ein Problem.

Honzrath/Haustadt. In der Fußball-Bezirksliga ist der Kampf um Platz zwei und die damit verbundene Aufstiegschance in einer Relegationsrunde spannender denn je. Hinter Meister SSV Oppen liefern sich die SG Körprich-Bilsdorf und die SG Honzrath-Haustadt (je 63 Zähler) drei Spiele vor Saisonende ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Sonntag lösten beide ihre Auswärtshürden, vier Tage zuvor kam Körprich-Bilsdorf im viel diskutierten Wiederholungsspiel bei der SG Schwemlingen aber nur zu einem 1:1 und verpasste es, mit einen Vorsprung in den Endspurt zu gehen. Die Partie war vom Verband nach einem Abbruch neu angesetzt worden (wir berichteten). Nicht nur für Norbert Gruhn, Vorsitzender des TuS Haustadt, eine bis heute schwer nachvollziehbare Entscheidung – zumal das Spiel in erster Instanz für Schwemlingen gewertet wurde: „Die Sachlage ist nach der ersten Verhandlung meines Wissens gleich geblieben, zumindest wurden von Verbandsseite keine neuen Erkenntnisse offenbart. Von daher verstehen wir die beiden unterschiedlichen Urteile nicht“, meint Gruhn.

Auch wenn das Ganze laut Gruhn eine „dubiose Geschichte“ bleibt, zu ändern ist es nicht mehr. Bei Honzrath-Haustadt gilt daher die Devise: „Wir werden alles daransetzen, auf sportlichem Wege eine Antwort zu geben“, sagt Gruhn. Und da sieht es seit vergangenem Sonntag wieder ganz gut aus. Mit 4:2 siegte die Elf von Trainer Klaus Seger bei Meister Oppen. Aufgrund von gleich drei eigenen Strafstoßtoren zwar kurios, „die Elfmeter waren aber alle berechtigt“, sagt Seger, dessen Team nun das leichtere Restprogramm hat. Denn Körprich muss noch beim Tabellenvierten SSV Pachten und gegen Oppen antreten. Allerdings müsste man in einer möglichen Relegation auf einige Spieler verzichten, da sich einige Spieler zu diesem Zeitpunkt auf Mallorca (Mannschaftsfahrt) befindet. Unglücklich und merkwürdig zugleich, dennoch gibt sich Gruhn kämpferisch: „Wenn es soweit ist, werden wir auch elf Spieler aufs Feld schicken.“ Letztlich ist das alles ohnehin Zukunftsmusik. Am Sonntag um 15 Uhr erwartet Honzrath-Haustadt erst einmal Körprichs Lokalrivalen, die abstiegsgefährdete SG Nalbach-Piesbach.bene

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 13. 05. 2011

 

Seger wünscht sich erfolgreichen Abschied

SG Honzrath-Haustadt hofft auf Aufstieg in die Landesliga – Trainer muss gehen. So kann es weitergehen aus Sicht von Fußball-Bezirksligist SG Honzrath-Haustadt. Das jüngste 5:2 beim SV Weiskirchen war bereits der vierte Erfolg in Serie für die Mannschaft von Trainer Klaus Seger. Durch die gleichzeitige Niederlage der SSV Pachten kletterte die vor Rundenbeginn gegründete Spielgemeinschaft auf Relegationsrang zwei. „Für uns besteht überhaupt kein Druck, nutzen würden wir diese Chance aber natürlich dennoch gerne“, verrät Seger. Umso mehr, da für ihn am Saisonende Schluss ist. „Das wäre für mich ein toller Abschied“, sagt der Übungsleiter, der seit 2008 den SV Honzrath betreut und dessen Abschied bereits in der Winterpause beschlossen wurde. Warum er trotz des bislang so erfolgreichen Abschneidens seine Zelte abbrechen muss, erläutert der Vorsitzende des TuS Haustadt, Norbert Gruhn: „Es ist nun mal so, dass sich die Situation etwas festgefahren hat. Nach dem Zusammenschluss hat bei einigen Spielern, gerade auch bei denen, die vielleicht nicht wie gewünscht zum Einsatz kamen, die Motivation nachgelassen. Deshalb wollten wir einfach frischen Wind reinbringen“, sagt Gruhn. Ab Sommer wird nun Hardy Müller (bis dato Jugendtrainer bei der JFG Saarschleife) den Trainingsbetrieb übernehmen. Auch aus Vorstandssicht am liebsten als Landesligist: „Die Bezirksliga mag wegen des kleineren Einzugsbereichs wirtschaftlich gesehen zwar interessanter sein, wir wollen sportlich aber nichts herschenken“, so Gruhn. An diesem Sonntag bietet sich für die SG im Heimspiel gegen den Tabellen-Fünften SV Merchingen (15 Uhr) die Möglichkeit, einen Konkurrenten um Rang zwei entscheidend zu distanzieren. „Wir wollen da weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben“, sagt Noch-Trainer Seger. bene

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 16. 04. 2011

 

SG Honzrath-Haustadt will nochmal oben angreifen

Bezirksliga: SG strebt Aufstieg an – Gelingt am Sonntag die Revanche gegen Mettlach II

In der Fußball-Bezirksliga Merzig-Wadern strebt die SSV Oppen unaufhaltsam dem Titel entgegen. Zehn Punkte beträgt der Abstand auf das Verfolgertrio SSV Pachten, SV Weiskirchen (beide 42 Punkte) und SG Honzrath-Haustadt (41). „Oppen ist nicht mehr zu stoppen. Die drei Verfolger spielen um einen Relegationsplatz“, sagt Honzraths Trainer Klaus Seger. Für sein Team sei der zweite Platz aber ohne Weiteres machbar. „Sportlich strebe ich immer die höchstmögliche Liga an, auch wenn die Landesliga Südwest nicht unbedingt die attraktivste ist.“ Da fehle es an den Lokalderbys. Aber verzichten werde man auf den Aufstieg nicht. Immerhin geht ja auch Lokalrivale Oppen mit hoch.

Honzrath will jedenfalls angreifen, und könnte am Wochenende in der Tat Boden gut machen. Die SG empfängt am Sonntag um 14.30 Uhr auf dem Hartplatz in Haustadt die Reserve des SV Mettlach. Im Dillinger Stadtteil spielen zeitgleich die unmittelbar davor platzierten Teams aus Pachten und Weiskirchen gegeneinander. „Wir wollen gewinnen, auch das nächste Heimspiel gegen Menningen“, sagt Seger. Einem torlosen Unentschieden bei der SG Schwemlingen-Tünsdorf-Ballern II folgte zuletzt ein überraschender 4:3-Sieg beim Tabellenfünften SG Körprich-Bilsdorf. „Zur Halbzeit haben wir 4:1 geführt, in Hälfte zwei ist uns aber die Luft etwas ausgegangen“, sagt Seger und spricht damit gleichzeitig das momentane Problem an. Es fehlt aufgrund einer durchwachsenen Vorbereitung an Kondition. Ungeachtet dessen sinnt seine Elf auf Revanche. In Mettlach hatte Honzrath mit 3:1 geführt, musste nach einer 3:4-Niederlage aber die Punkte doch an der Saarschleife lassen. „Von daher haben wir noch was gutzumachen“, nimmt Seger seine Elf in die Pflicht. eb

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 26. 02. 2011

 

Sportverein Honzrath will verstärkt um Nachwuchs werben

Mitgliederversammlung stellt Weichen für die Zukunft – Christian Blatt zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Noch nicht ganz reibungslos läuft die Spielgemeinschaft des SV Honzrath mit der TuS Haustadt. Große Hoffnungen setzt man auf den neugegründeten Förderverein, der mithelfen soll, die Finanzlage zu verbessern.

Christian Blatt ist neuer Vorsitzender des Sportvereins Honzrath (SVH). Der 26-jährige Zahnarzt, bis zu einer Verletzung selbst lange erfolgreicher Spieler, wurde in der Generalversammlung mit Vorstandsneuwahlen (siehe Info) einstimmig zum Nachfolger von Andreas Bast gewählt, der einem jüngeren Vereinsmitglied Platz machen wollte, sich aber noch für das Amt des zweiten Vorsitzenden zur Verfügung stellte.

Zuvor hatte Bast in seinem Tätigkeitsbericht die Aktivitäten des 190 Mitglieder zählenden Vereins, der in diesem Jahr 90 Jahre besteht, in Erinnerung gerufen. Vor Saisonbeginn wurde eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Haustadt gegründet, da dessen Spielerdecke dünn wurde. „Zwar läuft nach nunmehr vier Monaten noch nicht alles reibungslos, aber die Chance musste genutzt werden“, erklärte Bast. Zu seinem Bedauern hat der SVH keine Jugendmannschaft mehr.

 

Förderverein gegründet

Die Nachwuchsarbeit ist nach seinen Worten jedoch die Grundlage eines Vereins. Man will daher hier verstärkt tätig werden. Der anvisierte Förderverein des SVH konnte endlich gegründet werden. Er soll helfen, die Finanzen zu verbessern und andere Aktivitäten einzubringen. Kassierer Franz-Josef Austgen legte den Kassenbericht vor, der positiv ausfiel, aber zeigte, dass der Verein doch viele Ausgaben zu stemmen hat. Durch weitere Veranstaltungen sollen die Einnahmen erhöht werden. Die Kassenprüfer Roman Schmitt und Thomas Burg bescheinigten eine korrekte Führung der Bücher.

Spielausschussvorsitzender Detlef Minas ging auf die letzte Saison ein, in der die erste Mannschaft mit 49 Punkten bei einem Torverhältnis von 77:66 einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichte und die zweite mit ebenfalls 49 Punkten bei 86:57 Toren Platz fünf. „Gegen Ende der Saison zeichnete sich ab, dass unser ebenfalls in der Bezirksliga spielender Nachbarverein TuS Haustadt wahrscheinlich absteigen muss und daher zu befürchten war, dass einige bessere Spieler dann weggehen. Daher haben wir im Vorstand beschlossen, die eigentlich für einen späteren Zeitpunkt geplante Spielgemeinschaft (SG) bereits für die Saison 2010/2011 einzugehen, was von beiden Vereinen dann zügig realisiert wurde“, berichtete Minas.

Mit drei Mannschaften ist die SG im Spielbetrieb. Die Erste in der Bezirksliga Merzig-Wadern, die Zweite und Dritte in der Kreisliga Prims, wobei auch die Dritte aufstiegsberechtigt ist. Die erste Mannschaft belegt derzeit Platz vier, die Dritte Platz zwölf und die Zweite hinkt als Vorletzter den gesteckten Zielen hinterher. Minas gab bekannt, dass er aus gesundheitlichen Gründen für seine Funktionen als Jugendleiter und Spielausschussvorsitzender in der nächsten Zeit nicht mehr zur Verfügung steht. Er erhielt Beifall für seine Arbeit.

Das sportliche und kameradschaftliche Geschehen bei den Alten Herren ließ deren Vorsitzender Michael Ternig Revue passieren. Der Vorsitzende Bast hatte dann eine angenehme Aufgabe zu erfüllen, nämlich die Ehrung langjähriger Mitglieder (siehe Info). Unter der Leitung von Karl Scherrmann wurde dem Vorstand Entlastung erteilt und die Neuwahl eingeleitet. nb

 

Ehrung langjähriger Mitglieder durch den bisherigen Vorsitzenden Andreas Bast (Vierter von links). Foto: Norbert Becker

Ehrungen: Holger Reget, Michael Hiery, Axel Müller, Martin Schmidt für 25 Jahre, Dietmar Hewer, Jürgen Scholer, Helmut Schwarz, Ralf Becker, Franz-Josef Austgen, Michael Ternig, Dietmar Spuller für 35 Jahre und Joachim Gratz, Werner Groß, Karl-Heinz Hahn, Gerd Heintz, Jürgen Kischewski, Robert Klein, Hansi Maurer. Günther Zehles und Klaus Zehles für 50 Jahre. nb

Namen

Der neue Vorstand: Christian Blatt (Vorsitzender), Andreas Bast (zweiter Vorsitzender), Franz-Josef Austgen (erster Kassierer), Johannes Heß (zweiter Kassierer), Stefan Hammes (erster Schriftführer), Joachim Gratz (zweiter Schriftführer), Patrick Minas (Spielausschussvorsitzender), Jutta Jungmann (Organisatíonsleiterin), Michael Ternig (AH-Vorsitzender), Dominik Heintz, Simon Reuter, Michael Bast, Nico Klauck, Michael Bergauer und Karsten Zimmermann (alle Beisitzer mit besonderen Aufgaben). Thomas Burg und Roman Schmitt (Kassenprüfer). Ein neuer Jugendleiter wird vom Vorstand bestellt. nb

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 02. 12. 2010

 

 

SG Honzrath/Haustadt hat einen neuen Torjäger gefunden

Rang drei zur Halbzeit in der Fußball-Bezirksliga – ein Zwischenstand, der vom Trainer der neu gegründeten Spielgemeinschaft Honzrath/Haustadt mit Wohlwollen registriert wird. „Angesichts unserer Zielsetzung, unter die ersten sechs zu kommen, können wir mit diesem Platz sehr zufrieden sein“, sagt Klaus Seger. Mit 34 Zählern liegt seine Elf nur zwei Punkte hinter Rang zwei zurück, der zu einer Relegation um den Aufstieg berechtigt. Um dorthin zu gelangen, müsste die SG aber vor allem ihre Bilanz gegen die direkte Konkurrenz verbessern, denn sowohl gegen Spitzenreiter SSV Oppen (1:2) als auch gegen SSV Pachten (2:4) und SV Weiskirchen (1:3) auf den Plätzen zwei und vier setzte es Schlappen.

„Uns fehlt noch Cleverness“
„In diesen Partien waren wir zwar nicht chancenlos, der jungen Mannschaft fehlte in den entscheidenden Situationen aber noch die Cleverness“, verrät Seger. Das betraf nicht zuletzt den Abschluss. Und gerade in der Offensive sieht der SG-Trainer die drei genannten auch im Vorteil: „Oppen hat vorne Stefan Müller und Spielertrainer Carsten Schober, Pachten die Kilper-Brüder, und auch Weiskirchen ist mit Thomas Müller und Dennis Schäfer vorne sehr gut besetzt. Wir haben dagegen keinen richtigen Knipser“, so Seger.

Sieben Treffer in drei Spielen
Umso mehr war damit zu rechnen, dass die SG nach der Verletzung ihres Torjägers Benjamin Klauck (Muskelbündelriss, neun Tore) vor drei Wochen Probleme bekommen würde. Doch Honzraths Trainer machte bereits in jenem Spiel aus der Not eine Tugend, zog Dominik Minas im Mittelfeld weiter nach vorne, der sich gleich mit dem Tor zum 3:0-Sieg bedankte. Und nicht nur da: Beim 6:1 gegen Bardenbach gelangen ihm gleich vier Treffer, zuletzt schlug Minas bei der SG Obermosel (4:1) zweimal zu. Auch am Samstag im Heimspiel gegen die dritte Mannschaft des Nachbarn FC Reimsbach (16 Uhr) hofft Seger auf die Treffsicherheit des neuen Torjägers (insgesamt elf Tore), erwartet jedoch kein leichtes Spiel. „Ich denke, dass beim FCR der ein oder andere Spieler aus höheren Klassen zum Einsatz kommt“, meint Seger. bene

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 27. 11. 2010

 

 

„Es ist halt alles einfacher, wenn man Erfolg hat“

Honzrath-Haustadt oder Merchingen : Wer bleibt in der Verfolgergruppe von Bezirksliga-Spitzenreiter Oppen?

An der Spitze der Fußball-Bezirksliga zieht die SSV Oppen einsam ihre Kreise. Sieben Punkte ist das Team schon enteilt. Dahinter aber geht es eng zu. Vier Verfolger sind nur durch ein Pünktchen getrennt. Zwei davon, der SV Merchingen und die neu ins Leben gerufene Spielgemeinschaft SG Honzrath-Haustadt, treffen am Sonntag um 15 Uhr in Merchingen im direkten Duell aufeinander. Eine Art Verfolgerduell hat die SG Honzrath gerade hinter sich gebracht – allerdings mit negativem Ausgang. Das 1:3 gegen den Tabellenfünften SV Weiskirchen war für Klaus Segers Elf die erste Schlappe auf eigenem Platz. Und das, obwohl Seger hinterher feststellte: „Wir waren eigentlich das dominierende Team.“ Diese Ansicht konnte Merchingens Trainer Arno Scholtes nur teilen. Er hatte den nächsten Gegner bei dessen Pleite beobachtet. „Ich habe das Spiel gesehen – und Honzrath war überlegen. Die haben erfahrene Spieler in ihren Reihen und insgesamt eine kampf- und laufstarke Truppe“, verweist Scholtes auf eine schwere Aufgabe, die seinem SVM da bevorsteht. Nur gegen Jens Lehmann – so heißt Weiskirchens Torwart wirklich – war für Honzrath an diesem Tag kein Kraut gewachsen.

Im Merchinger Kasten steht zwar kein Jens Lehmann, dafür aber der 44-jährige Thomas Erbel. Der ist eigentlich AH-Torhüter, hat sich inzwischen aber als Vertreter des seit dem zweiten Spieltag ausfallenden Stammtorwarts Christian Kerber (Kieferbruch) bewährt. „Er macht das hervorragend. Wir können froh sein, dass er sich zur Verfügung stellt“, lobt Scholtes den Torwart-Veteran, der auch im Derby gegen die SG im Tor stehen wird.

Ein weiterer Routinier macht im Angriff derzeit von sich reden: Heinrich Gorny. Der 37-Jährige traf in den vergangenen sechs Spielen sechsmal und ist mit insgesamt sieben Toren erfolgreichster Schütze des SV Merchingen: „Plötzlich klappt es bei ihm wieder. Vorher hat er aus zwei Metern das Tor nicht getroffen“, sagt Scholtes und lacht. „Im Moment zieht aber einer den anderen ein bisschen mit. Es ist halt alles einfacher, wenn man Erfolg hat.“ Ob sich der fortsetzt? Am Sonntag ab 15 Uhr gibt es die Antwort auf diese Frage.

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 08. 10. 2010

 

 

SV Honzrath hat den Sprung um anderthalb Klassen gut verdaut 

Auf den letzten Drücker qualifizierte sich der SV Honzrath im vergangenen Juni für die Fußball-Bezirksliga. Erst nach Elfmeterschießen siegten die Beckinger im Entscheidungsspiel gegen den SV Hermann-Röchling-Höhe. Zehn Monate später – nachdem ein Großteil der neuen Liga inzwischen ergründet ist – belegen die Honzrather Rang zehn. Eine gute Platzierung – war doch vor der Runde der Klassenverbleib als Ziel ausgegeben. Und den dürfte der Vorjahresmeister der Kreisliga B fast sicher haben. Die allerletzten Zweifel will das Team von Trainer Klaus Seger in den nächsten Tagen beseitigen. Am Samstag um 15 Uhr empfängt Honzrath den Tabellennachbarn SG Morscholz-Steinberg – derzeit Rang neun. „Nach der hohen Niederlage im Hinspiel (0:4, Anm.d. Red.) haben wir noch etwas gutzumachen“, sagt Seger. Drei Tage später ist ein Sieg im Nachholspiel bei der fast abgestiegenen SG Perl-Besch II einplant.

Wobei Seger sogar meint: „Die Mannschaft hat das Potenzial, unter die ersten Zehn zu kommen.“ Das beweisen nicht zuletzt die Auswärtssiege bei den beiden zurzeit dominierenden Teams der Klasse, dem SV Mettlach II (4:3) und der SG Bachem (1:0). Ja, aber wären da nicht die starken Leistungsschwankungen. Diese sind laut Seger jedoch entschuldbar, schließlich ist seine junge Elf „nach der gewonnenen Relegation praktisch anderthalb Klassen höher eingestuft und hat deshalb noch Erfahrungsrückstände.“

In der nächsten Saison soll es dann aber einen Schritt nach vorne geben – auch weil das Team zusammen bleibt: „Wir haben mit allen Spielern gesprochen, die meisten bleiben dem Verein treu. Wenn dann noch die eine oder andere Verstärkung dazu kommt – zum Beispiel bräuchten wir dringend einen richtigen Torjäger – erleben wir zukünftig vielleicht eine komplett sorgenfreie Saison“, hofft Seger. Die Hoffnungen sind begründet, da mit einem weiteren Leistungsschub der jungen Spieler zu rechnen ist: „Ich bin sehr positiv überrascht von unseren Jugendspielern. Sie alle entwickeln sich toll und wir werden an ihnen noch sehr viel Freude haben“, ist sich der Trainer sicher. bene

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 10. 04. 2010

 

Videos vom SG Honzrath -  Haustadt